Himalaya-Region
Handspun Wool
Wärmt auch feucht — die Faser, die Feuchtigkeit nicht kalt werden lässt.
Auch bekannt als: handgesponnene Wolle
Handgesponnene Wolle behält mehr Luft im Faden als maschinelles Garn. Diese Luftkammern sind der Grund für die Wärmeleistung: Nicht die Faser wärmt, sondern die eingeschlossene Luft.
Wolle kann rund ein Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen — deshalb bleibt sie auch in feuchtem Klima warm. Ihre natürliche Kräuselung sorgt dafür, dass Strickstücke ihre Form zurückfinden.
Der natürliche Wollfettanteil (Lanolin) wirkt schmutz- und wasserabweisend. Ein leichter Eigengeruch bei Nässe ist normal und verschwindet beim Trocknen.
Eigenschaften
- Wärme
- isoliert auch in feuchtem Zustand
- Feuchtigkeit
- nimmt viel auf, fühlt sich lange trocken an
- Rückstellung
- natürliche Kräuselung hält die Form
- Geruch
- geruchshemmend, braucht selten Wäsche
Pflege
- Meist genügt Lüften statt Waschen.
- Wenn nötig: Handwäsche kalt mit Wollwaschmittel, nicht reiben, nicht wringen.
- Liegend trocknen und dabei in Form ziehen.
- Gefaltet lagern, nie auf dem Bügel — sonst zieht sich das Gestrick lang.
Woran du es erkennst
Handgesponnenes Garn zeigt über die Länge wechselnde Stärken und einen ungleichmäßigen Drall. Maschinengarn ist auf ganzer Länge identisch.