Wildsammlung
Wild Grown Fabrics
Was von selbst wächst, braucht kein Feld.
Auch bekannt als: Wildwuchs-Fasern
Wildwuchs-Fasern stammen von Pflanzen, die nicht angebaut, sondern dort geerntet werden, wo sie ohnehin wachsen — an Waldrändern, Hängen und Brachen. Es gibt keine Aussaat, keine Bewässerung und keinen Dünger.
Zu dieser Gruppe zählen unter anderem die Himalaya-Brennnessel, wilde Baumwollarten und Fasern verschiedener Kletterpflanzen. Wo nachhaltig geerntet wird, bleiben Wurzelstock und Bestand erhalten, sodass die Fläche im nächsten Jahr erneut trägt.
Der Preis dafür ist Begrenztheit: Wildsammlung lässt sich nicht beliebig ausweiten. Diese Stoffe entstehen in kleinen Mengen — und werden daher oft zu Einzelstücken verarbeitet.
Eigenschaften
- Anbau
- keiner — die Pflanze wächst von selbst
- Wasser
- keine Bewässerung
- Menge
- naturgemäß begrenzt, saisonabhängig
- Charakter
- je Ernte unterschiedlich in Farbe und Struktur
Pflege
- Meist wie Leinen oder Hanf: kalt, mild, liegend trocknen.
- Beim ersten Waschen kann sich der Griff spürbar verändern — das ist normal.
Woran du es erkennst
Wildwuchs-Stoffe wirken lebendiger und unregelmäßiger als kultivierte Fasern; Farbe und Griff schwanken zwischen zwei Ernten sichtbar.
Platzhalter: Erntegebiete und Partner ergänzen, sobald die Lieferkette dokumentiert ist.